Kiekens Wervelwind Holland N. V.

Die Ursprünge der Firma Kiekens Wervelwind Holland N. V., später bekannt als KWH Wervelwind oder KWH Whirlwind, reichen zurück in die 1930er-Jahre. In dieser Zeit begann Chris de Bruin in einer einfachen Werkstatt neben seinem Haus in Wadenoijen (Provinz Gelderland), im Herzen des niederländischen Obstbaugebiets Betuwe, mit der Entwicklung, Herstellung und dem Vertrieb von Maschinen für die Obst- und Fruchtbautechnik.

Schon früh kooperierte De Bruin mit zwei anderen Unternehmen - Kiekens und Haring -, die ähnliche Maschinen entwickelten. Gemeinsam vertrieben sie ihre Produkte unter dem Markennamen Kiekens Wervelwind Holland. Diese Zusammenarbeit legte den Grundstein für eine Marke, die sich durch innovative Luftvernebelungstechnologie auszeichnete, eine Technik, die ursprünglich für den gezielten Einsatz von Pflanzenschutzmitteln in der Obstkultur entwickelt wurde. 

Nach dem Rückzug der beiden Partner wurde Chris de Bruin alleiniger Eigentümer des Unternehmens. Unter seiner Leitung entwickelte sich KWH zu einem erfolgreichen Hersteller, dessen Produkte bald auch über die niederländischen Grenzen hinaus gefragt waren. 

In den 1970er-Jahren erlebte das Unternehmen einen weiteren Innovationsschub: Die Nachfrage nach Laubbläsern für den kommunalen und sportlichen Einsatz - etwa auf Golfplätzen - stieg stark an. KWH nutzte seine bestehende Luftvernebelungstechnologie, um leistungsstarke Blasgeräte zu entwickeln. So entstand ein breites Sortiment an Maschinen, bei denen stets ein Ventilator das zentrale Element bildete.

Die 860-Golfserie, eine Reihe von Frontmontage-Laubbläsern, wurde speziell für den Einsatz auf Golfplätzen konzipiert.