Tirre

Der Maschinenbauer Johann Tirre gründete 1919 einen Betrieb für Maschinen- und Apparatebau in Bad Zwischenahn. Er fertigte die Maschinenteile und Geräte erst nur auf Kundenwunsch, später ging er mit Holzbearbeitungsmaschinen wie Kreissägen und Horizontalgatter in Serienfertigung. Nach dem Zweiten Weltkrieg nimmt er zusätzlich zu Holzbearbeitungsmaschinen Landmaschinen wie Kreuzschlagmühlen und Kartoffelvollerntemaschinen mit ins Fertigungsprogramm. Diese verdrängen die Holzbearbeitungsmaschinen nach ein paar Jahren ganz. Mit der Kartoffelvollerntemaschine „CLIMAX 6“ kam der wirtschaftliche Aufstieg.

Ursprünglich wurde der Kartoffelroder  aus Holland von der Firma „Gebr. Zijlstra & Bolhuis“  in Veendam importiert.  Später hat die Firma „Walter Tirre“ die Roder selber gebaut.

Das Unternehmen begann mit der Kranfertigung und wurde immer größer, so dass der gesamte Betrieb 1974 von Bad Zwischenahn nach Kayhauserfeld verlegt worden ist. Später zog Tirre sich aus der Landtechnik-Branche zurück und spezialisierte sich auf die Fertigung von Kranen für LKWs. Noch heute ist das Unternehmen erfolgreich und baut Krane aller Art.