Bischoff Werke KG

Im Jahre 1899 eröffnete Theodor Pfingstmann in Gelsenkirchen-Ückendorf eine Werkstatt für Eisenkonstruktionen. Bereits sechs Jahre später vergrößerte sich das Unternehmen, und so zog man in ein neu erbautes Fabrikgebäude nach Wanne- Crange. Zeitgleich begann auch die Herstellung eiserner Förderwagen. Schon bald allerdings wurde es auch in Wanne zu eng, sodass man 1908 nach Recklinghausen zog, wo Pfingstmann das Fabrikanwesen der Firma Hartung & Kuhn & Cie  AG erwarb. Man entschloss sich dazu, fortan ausschließlich Bergwerksbedarf zu fertigen.

Im Jahre 1921 erwarben die Bischoff Werke eine eigene Großverzinkerei. In Folge produzierte man etwa 1000 Förderwagen monatlich.

1938 benannte man das Werk in Bischoff Werke KG um.

Im Laufe der Jahre erweiterte das Unternehmen die Produktpalette stetig, bevor es 1966 zur Krise kam: Durch die unzureichende Auftragslage in den Bereichen Berg- und Straßenbau zwingt zu Produktionseinstellung und Entlassungen von 360 Mitarbeitern. 1974 wird schließlich Werk I an Eisenbau Krämer verkauft. 2004 schließt nach Insolvenz das Werk III in Recklinghausen.

2007 erfolgt die Gründung der Bischoff Stahl- und Edelstahlguss GmbH in Lüdinghausen (vormals Werk II).